Aus Meisterhanddie Unternehmensphilosophie
„Was für ein süsser Bub!“,
war sich Familie Hollander einig, als im Juni 1974 im Niederösterreichischen Klosterneuburg der neueste Familienzuwachs Christoph das Licht der Welt erblickte. Damit sollten sie recht behalten. Bis heute. Denn für Süßes war und ist Christoph Hollander ein echter Spezialist.
Natürlich, seine Kindheit in der Backstube des Onkels hat ihn geprägt. Er war fasziniert von den Geheimnissen der Backkunst, der Bedeutung reiner, bester Zutaten und dem Wirken der Elemente, wenn aus Feuer, Wasser, Weizen und Hefe knusprige, duftende Brote wurden. Doch da gab es noch eine Steigerung, die ihn brennend interessierte: die filigrane Kunst der Zuckerbäckerei im klassischen Wiener Stil.
So entschied sich Christoph Hollander mit 15 Jahren die Lehre zum Konditor zu beginnen. In der traditionsreichen Konditorei Angelmayer im 15. Wiener Gemeindebezirk begann seine Karriere. Danach führte ihn sein Weg über die Kurkonditorei Wien/Oberlaa schließlich in die k.u.k. Hof-Konditorei Sluka im 1. Bezirk.



Seine Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, seine Ideen und Creationen kamen so gut an, sodass er 1996 zum Chefpatissier des Münchner Hilton Hotels avancierte, wo er sich auch für das Haubenlokal „Hilton Grill“ verantwortlich zeichnete.
Zeitgleich wurde er 1996 der jüngste Konditormeister Österreichs, ein Detail, das viel über sein Engagement und seine Qualifikation aussagt.
Später entwickelte er daheim in Klosterneuburg eine eigene Konditoreiwarenlinie für die Bäckerei seines Cousins, welche bis heute eine tragende Säule des Betriebes darstellt.
„Meine Geschichte fängt damit erst richtig an!“ Christoph Hollander
2008 gründete er die Tortenmanufaktur, in der er all seine Leidenschaft, sein Wissen und seine erfolgreichen Rezepturen einsetzen und weiterentwickeln kann.
„Meine Geschichte fängt damit erst richtig an!“, meint Christoph Hollander lachend, als wir ihn in seiner Tortenmanufaktur in der Hauptstraße 11 in Klosterneuburg - Weidling besuchen.
